Prosit Neujahr! Und auf die neuen Vorsätze!

Prosit, Prosit, Prosit Neujahr! 2008 ist da, und gibt Anlass zum Nachdenken. Ein super Jahr war 2007, wo wir braven Retrieverclubbürger einmal unserem Vorstand für die gelungene Arbeit gratulieren möchten. Welchen von den kommenden und gehenden Vorstandsmitgliedern wir alles Gute wünschen, spielt in diesem Fall keine Rolle, ich glaube, brav waren alle. Und wenn sie nicht brav waren, ist es auch egal, hier bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht schlimmer werden.
 
Nichts desto trotz, für das Jahr 2008 sollten wir uns alle gute Vorsätze nehmen. Denn Vorsätze sind wichtig, auch wenn wir uns dann sowieso nicht daran halten werden. Aber der Wille zählt. Für uns und unseren Vorstand.
Ich habe mir ein paar Punkte durchüberlegt, wo man tolle Vorsätze haben könnte.
Beginnen wir beim ersten Punkt.

1.) Möge die Retrieverzeitung im Jahre 2008 vielleicht pünktlich erscheinen, da wir mit Weihnachtswünschen vom Jahre 2007 im Februar 2008 nichts anfangen können. Und vielleicht haben wir auch das Glück, dass man konstruktive Berichte auch nicht nur einschicken kann um sie dann nicht im „Retriever“ zu finden.

2.) Mögen die Field Trial Ergebnisse vielleicht nicht fünf Wochen nach einem Field Trial veröffentlicht werden, wo es eh schon allen egal ist, weil es sich schon im ganzen Club besprochen hat, und die Anmeldungsmöglichkeit modernisiert werden, da wir eh schon wissen, dass der „Retriever“-Postweg sehr lange dauert.

3.) Beten wir zu Gott, dass die Gebühren, wie zum Beispiel beim Working Test, nicht erhöht werden. Wobei es zu hoffen bleibt, dass viele unseren Working Test Referenten auch manchmal unentgeltlich unterstützen, sodass nicht jedes Dummy zehn Euro (!) kostet.

4.) Ganz besonders sollten wir den Wunsch haben, beziehungsweise den guten Vorsatz, manche Vorstandsmitglieder nicht zu stören. Das heißt, sie telefonisch nicht allzu oft zu belästigen, auch in der leisen Hoffnung, vielleicht schneller zurückgerufen zu werden. Vielleicht nach zwei Wochen, besser als nach zwei Monaten, oder!?

5.) Nehmen wir uns den Vorsatz, nicht viele Hunde zu züchten, mit Zuchtordnungsparagraphen, wo ein Normalsterblicher bereits einen Juristen braucht, um manches zu verstehen, sondern versuchen wir, mit Eigenverantwortung nicht so viele Hunde zu züchten. Wir sollten den Qualitätsstandard so hoch setzen, dass die Zuchtordnung liberalisiert wird. Am besten sollten unsere Retriever 800€ kosten, da würden manche Züchter nicht glauben, dass sie die große Kohle machen. (Mit hirnlosen Schlaftabletten…)

6.) Versuchen wir alle, uns im neuen Jahr zu benehmen. Was ja nicht nur uns Mitglieder betrifft, sondern auch manche Vorstandsmitglieder. Einfach nett zu sein, das muss doch schön sein.

7.) Ein guter Vorsatz wäre auch, denen, von denen wir nichts halten, ganz ehrlich die Meinung ins Gesicht zu sagen. Sie anzugrinsen und hinterher das „Hackl“ ins Kreuz zu hauen, ist wirklich nicht mehr cool. Sachlich seine Meinung zu sagen, ganz offen und ehrlich, ist in.

8.) Wünschen wir uns, dass die Jagdprüfungen „retrievergemäßer“ werden. Den Rest kann sich jeder denken.

9.) So manche Funktionäre und Superhelfer sollten darüber nachdenken, dass wir für ihre Arbeit sehr dankbar sind, aber auf sie oft durch ihr zicken- oder märtyrerhaftes Verhalten gern auf sie verzichten würden. Oft ist Freundlichkeit und gegenseitige Anerkennung viel netter.

10.) Auch ich werde mich an den Ohren packen und mir den Vorsatz machen, netter zu sein. Freundlicher zu sein, und nicht jedem das Götz-Zitat ins Gesicht zu sagen, sondern meine Gedanken sachlich zu argumentieren.

Nun, meine Lieben, vielleicht sollten uns diese zehn Gebote zum Nachdenken stimmen. Und trotz meiner Schlechtigkeit wünsche ich jedem von ganzem Herzen einen guten Rutsch ins neue Jahr mit Gesundheit und vielen Erfolgen mit den Retrievern.