Was Großmutter noch über Hunde wusste, Teil I

Schuppen

Kleine, weiße Krümel verraten es: Ihr Hund hat Schuppen. So können Sie ein sehr wirkungsvolles, ganz natürliches Spray herstellen: Nehmen Sie vier gehäufte Esslöffel getrockneten Thymian und kochen Sie ihn zehn Minuten lang in einem halben Liter Wasser. Sieben Sie den Aufguss ab und lassen Sie ihn abkühlen. Füllen Sie ihn in eine Sprühflasche, besprühen Sie das Hundefell leicht damit, reiben Sie die Flüssigkeit leicht ein und lassen Sie anschließend an der Luft trocknen. Wiederholen Sie die Behandlung zwei Mal wöchentlich, bis die Schuppen verschwunden sind. Wenn Sie täglich eine sehr kleine Menge Nachtkerzenöl in das Futter Ihres Hundes geben, werden die Schuppen bald verschwinden. Hören Sie mit der Gabe auf, sobald Sie eine Besserung erkennen können. Sie können auch folgendes ausprobieren: Zerstoßen Sie eine Aspirin-Tablette zu feinem Pulver und mischen Sie es in das Shampoo, das Sie zum Waschen Ihres Hundes benutzen. So haben Sie aus einem gewöhnlichen Shampoo ein Antischuppen-Shampoo gemacht.

Liegeschwielen

Älteren Hunden, die leicht unter Liegeschwielen leiden, hilft folgendes Rezept: Streichen Sie rohes, nicht geschlagenes Eiweiß mit dem Finger leicht über die Schwiele bzw. Druckstelle und lassen Sie es trocknen. Bei täglicher Anwendung sind die Resultate sehr gut. Außerdem hilft folgendes Massageöl: 160ml Rizinusöl in einem Topf erhitzen und eine Hand voll frischen Rosmarin beigeben, wenn es eine hohe Temperatur erreicht hat. Zehn Minuten lang simmern lassen. Das Öl nach dem Abkühlen filtern. Das Öl einige Wochen lang auf die Schwielen auftragen.
Alternativ können Sie auch täglich den Inhalt einer Vitamin E-Kapsel in die Schwiele einreiben, die so mit der Zeit weicher wird und verschwindet.



Quelle: „Was Großmutter noch über Hunde wusste…“ Hausmittel, Tipps und Tricks von Linda Adam, Kynos Verlag
Für die Richtigkeit ist der Autor des Buches verantwortlich.